Universitätsbibliothek Bielefeld
Universität Bielefeld Universitätsbibliothek Bielefeld
English
Startseite > Wir über uns > Information.plus! > Dienstleistungskatalog

Vorwort zur 1. Auflage

Information.plus! ist das neue Markenzeichen der Universitätsbibliothek Bielefeld für ihr umfassendes Dienstleistungskonzept, das ein umfangreiches und aktuelles Informationsangebot mit benutzerfreundlichen Services sowie mit zeitgemäßen Lern- und Arbeitsmöglichkeiten verknüpft. Die Universitätsbibliothek gehört zu den Innovationsführern für digitale Informationsservices in Deutschland. Sie versteht sich als Dienstleister in Sachen Information, der in enger Abstimmung mit den Fakultäten und Einrichtungen und unter Berücksichtigung der interdisziplinären Aspekte

Gemäß einer Maxime Helmut Schelskys, des Gründungsvaters der Universität Bielefeld, soll nicht der Umfang des physisch vorhandenen eigenen Bestands, sondern die Schnelligkeit der Vermittlung der benötigten Literatur bestimmend für die Dienstleistungsqualität einer Bibliothek sein. Neben dem kontinuierlichen Ausbau des eigenen Bestandes nutzt die Bibliothek daher den jeweiligen Stand der Informationstechnologie, um Literatur in einem einheitlichen und nutzerfreundlichen System möglichst umfassend, aber wohl geordnet nachzuweisen, unabhängig davon, ob sie in gedruckter oder elektronischer Form vorliegt, und unabhängig davon, ob sie im eigenen Haus oder anderswo vorhanden ist. Neben dem bibliographischen Nachweis werden aber entsprechend dem obigen Qualitätsmaßstab auch gleichzeitig die verschiedenen Möglichkeiten des Zugriffs auf die gewünschte Literatur vermittelt, z.B. durch direkte Links zu elektronischen Dokumenten, durch konventionelle Bestandsnachweise in Bielefeld oder in anderen Bibliotheken und/oder durch die unmittelbare Weiterleitung an Dokumentlieferdienste. Durch den Einsatz der wissenschaftlichen Suchmaschine BASE (Bielefeld Academic Search Engine) wurden die Suchmöglichkeiten im Bereich wissenschaftlicher Dokumenten-Server und von Open-Access-Zeitschriften deutlich verbessert, die Ausweitung dieser Technologie auf andere Bestände ist ebenso geplant, wie der Einsatz von Linkresolvern zum besseren Zugang zur elektronischen Literatur. Neben der Bereitstellung von Informationen und Services fördert die Bibliothek das Arbeiten und Lernen in ihren Räumen und in der E-University durch geeignete organisatorische und technische Unterstützung und legt dabei besonderen Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sie berät und unterstützt darüber hinaus ihre Nutzerinnen und Nutzer kompetent in allen Fragen der Informationsbeschaffung durch allgemeine und fachspezifische Schulungen sowie durch individuelle Hilfestellungen.

Zur besseren Orientierung legt die Universitätsbibliothek Bielefeld jetzt erstmals einen umfassenden Dienstleistungskatalog für ihre Nutzerinnen und Nutzer vor. Der Katalog resultiert aus einer breiten und umfassenden Diskussion aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehreren Arbeitsgruppen der Bibliothek, deren Ergebnisse anschließend von einer Redaktionsgruppe in die vorliegende Form gebracht wurden. Dabei war es äußerst hilfreich, nicht nur auf die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Innensicht), sondern auch auf eine Nutzerbefragung (Außensicht) zurückgreifen zu können, die die Erwartungshaltungen an die Bibliothek, vor allem aber auch den Nutzen einzelner Bibliotheksdienste zum Gegenstand hatte.

Die Universitätsbibliothek will durch ihre innovativen Informationsdienste die Position der Universität Bielefeld im Wettbewerb mit anderen stärken. Dabei fühlen wir uns durch unsere Spitzenpositionen in den nordrhein-westfälischen Zufriedenheitsumfragen unter Bibliotheksnutzern, den Bibliotheksteilen der CHE-Rankings und den Platzierungen im Bibliotheksindex (BIX) in unserer bisherigen Arbeit bestätigt. Gleichwohl wollen wir uns aber auch künftig kontinuierlich im Bereich der Services und der internen Geschäftsprozesse weiterentwickeln und neue Qualitätsstandards setzen, damit die Universitätsbibliothek Bielefeld weiterhin nicht nur durch ihre langen öffnungszeiten, sondern vor allem als Innovationsführer für Informationsdienste "punkten" kann.

Für die Qualitätssicherung ist uns eine beständige Personalentwicklung durch Fort- und Weiterbildung ein wichtiges Anliegen. Wir beteiligen uns engagiert an der Ausbildung von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, von Diplom-Bibliothekaren sowie der wissenschaftlichen Bibliothekare. Wir pflegen enge Kooperationsbeziehungen zu anderen Informationseinrichtungen und beteiligen uns aktiv an der informationswissenschaftlichen Fachdiskussion auf Tagungen und in der Fachpresse. Die von uns regelmäßig in der Bielefelder Stadthalle veranstaltete internationale Bielefeld Conference hat sich inzwischen bei Experten und Entscheidungsträgern des Informationswesens etabliert.

Maßstab für alle Belange unseres Handelns soll immer die Qualität unserer Dienste und die Zufriedenheit unserer Nutzerinnen und Nutzer sein. Daher nehmen wir Ihre Kritik ernst und freuen uns über Ihre Anregungen, die Sie uns persönlich, über unsere Briefkästen an den Bibliothekseingängen oder auch online übermitteln können.

Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in Arbeitsgruppen und durch ihre individuellen Beiträge zum Entstehen des Dienstleistungskatalogs der Universitätsbibliothek Bielefeld beigetragen haben. Stellvertretend für alle Beteiligten seien hier nur die Mitglieder der Redaktionsgruppe Gisela Grah-Kautzky, Urte Kramer, Thorsten Sanft, Viola Stüven, Ute Wiessner und Sebastian Wolf namentlich genannt.

Bielefeld, im April 2007

Zur Auflage im April 2012

Unser eingeführtes Markenzeichen Information.plus! wurde mittlerweile um zwei Leitlinien unserer Arbeit ergänzt:

Ich freue mich sehr, dass unser 2007 erstmals erschienener Dienstleistungskatalog regelmäßig aktualisiert werden konnte und sich bei Ihnen, unseren Benutzerinnen und Benutzern, einer großen Nachfrage erfreut. Natürlich helfen wir Ihnen auch weiterhin gerne im direkten Gespräch und freuen uns darüber hinaus auch über Ihre Anregungen.

Bielefeld, im April 2012

Dr. Michael Höppner
Direktor der Universitätsbibliothek