Um "DoIT" zu aktivieren, klicken Sie zunächst auf den Reiter mit dem Pluszeichen in der Veranstaltungsnavigation. Sie befinden sich nun im Konfigurationsmenü der Inhaltselemente. Aktivierung Sie nun "DoIT! - getaktete Aufgabenstellungen", indem Sie den Schalter auf "an" umstellen und auf "übernehmen" klicken.
Es erscheint ein neuer Reiter namens "DoIT" in der Veranstaltungsnavigation.

Zunächst einmal können Sie das Plugin im Feld "Anzeigetitel" umbenennen, d.h. nach Wunsch einen neuen Titel festlegen. Im folgendem Beispiel wird der Reiter "DoIT" zu "Aufgabenstellungen", nachdem die Einstellungen gespeichert wurden (siehe unten).
Hier können Sie auch Voreinstellungen treffen bezüglich des Themen- und Aufgabentitels, die dann voreingestellt immer erscheinen, wenn Sie ein neues Thema oder eine neue Aufgabe anlegen.
Der "einleitende Text" erscheint unter dem Menüpunkt "Übersicht" oberhalb der von Ihnen definierten Aufgaben.

Das Sprachrohr ist ein Chatprogramm, welches nach Aktivierung in der unteren rechten Ecke erscheint. Sie können es entweder benutzen, um Mitteilungen an die Studierenden weiterzugeben oder auch für alle freischalten, so dass auch eine Kommunikation zwischen den Teilnehmern entstehen kann.
Wenn die Gruppenarbeit eingeschaltet ist, müssen die Studierenden die erstellten Aufgaben in Gruppen lösen. Die Gruppen müssen zuerst unter "TeilnehmerInnen" --> "Funktionen / Gruppen verwalten" erstellt werden.
Wichtig: Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Anlegen der Themen und Aufgaben die Einstellung beim Gruppenmodus vornehmen, da nachträgliche Änderungen bestehende Daten löschen.
Es gibt bei "DoIT" die Möglichkeit, ein "Peer-Review-Verfahren" zu aktivieren:
Wenn Sie den Peer-Review-Modus aktivieren, geben Sie den Studierenden die Möglichkeit, die Antworten zu den Aufgaben gegenseitig lesen und kommentieren zu können. Zusätzlich können sie aktivieren, dass auch das Dozentenfeedback für alle Teilnehmer sichtbar wird.
Die Auswahl von "Alle" bedeutet, dass jeder Teilnehmer alle Antworten bewerten darf.
Sie können außerdem den Peer-Review-Modus auf "Paarungen" einstellen. Hier müssen Sie jeweils einem Autor einen Reviewer zuordnen. So kann auch nur dieser Reviewer die jeweiligen Antworten des Autoren lesen und bewerten.
Im unteren Beispiel kann also A Lerner B Lerner bewerten und C Lerner kann A Lerner bewerten, nicht aber umgekehrt. Dafür müssten noch eigene Paarungen eingestellt werden.
Wichtig: Bitte wechseln Sie nach Beginn der Aufgaben nicht mehr den Peer-Review-Modus, da dies zum Verlust der Bewertungen führen kann.
Der Peer Review Zeitraum gibt an, wie lange nach Ablauf der Bearbeitungsfrist einer Aufgabe ein Peer Review möglich ist.
Unter diesem Punkt können Sie einstellen, welcher Dozent oder Tutor im Falle einer Verlängerungsanfrage für eine Aufgabe benachrichtigt werden soll.
Motivatoring ist ein Mittel zur Erfassung der Lernmotivation Ihrer Studierenden bei Gruppen- oder Einzelarbeiten, um die Lehre optimal darauf abzustimmen.
Hier können Sie einstellen, ob Sie das Motivatoring in Ihre Veranstaltung einbauen möchten oder nicht.
Um eine Aufgabe einrichten zu können, muss zunächst einmal ein Themenbereich erstellt werden, in dem die Aufgaben erscheinen sollen.
Neben dem Titel muss ein Haken bei "aktiv" gesetzt werden, damit die Studierenden die Aufgabe sehen und beantworten können. Sie können auch ein Datum festlegen, zu dem der Themenbereich sichtbar sein soll. Das Thema wird allerdings auch bei Datumseingabe nicht angezeigt, solange kein Haken bei "aktiv" gesetzt wurde.
Im Inhaltsfeld können Sie die Beschreibung des Themas mit Hilfe eines integrierten Editors formatieren (fett, kursiv, etc.).
Zuerst klicken Sie auf das gewünschte Thema und anschließend auf "Aufgabe erstellen".
Sie können wie beim Thema die Sichtbarkeit einstellen, allerdings auch ein Enddatum für die Bearbeitung der Aufgabe definieren. Ist diese Frist abgelaufen, ohne dass die Frage beantwortet wurde, besteht für die Studierenden nach Ablauf der Frist die Möglichkeit, eine Verlängerung zu erbitten.
Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, Datei-Uploads durch Studierende zuzulassen; z.B. für ergänzende Informationen zu den gegebenen Antworten oder als einzige Möglichkeit der Beantwortung, wenn die Texteingabe verboten wurde.
Die maximale Länge der Antworten können Sie begrenzen, indem Sie eine maximale Zeichenlänge angeben.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Bearbeitung weiterer Aufgaben davon abhängig zu machen, ob die vorige Aufgabe korrekt gelöst wurde. Sie können demnach beim Einrichten der zweiten Aufgabe angeben, dass diese abhängig sein soll von der ersten Aufgabe. So können die Studierenden die zweite Aufgabe solange nicht erledigen, wie Sie als Dozent nicht die erste Aufgabe bewertet und die Studierenden für die nachfolgende Aufgabe freigeschaltet haben.
Achten Sie darauf, keine bedingten Schleifen einzurichten. Eine bedingte Schleife entsteht, wenn eine Aufgabe zur Bedingung die Lösung einer anderen besitzt und umgekehrt.
Abschließend haben Sie noch die Möglichkeit, eine Musterlösung zu hinterlegen. Diese ist für die Studierenden sichtbar, sobald sie die Aufgabe gelöst haben. Bitte beachten Sie, dass keine Verlängerung erbeten werden kann, wenn eine Musterlösung hinterlegt wurde.

Unter "Ergebnisse" bekommen Sie eine detaillierte Übersicht über den Bearbeitungsstand der Aufgaben. Es gibt eine Legende, die sämtliche Symbole erklärt.
Sie bekommen auch eine Statistik darüber, wieviele Antworten vorhanden sind, wieviele Feedbacks/Bewertungen Ihrerseits noch ausstehen etc.
Es besteht die Möglichkeit, die Antworten der Studierenden mit allen dazugehörigen Dateien und Reviews herunterzuladen. Sie erhalten beim Herunterladen eine Zip-Datei, die Sie zunächst entpacken müssen, um die Inhalte sehen zu können.
Ob eine Antwort bereits von Ihnen bewertet wurde, sehen Sie an der Farbe des Icons. Sie können durch Klicken auf das Icon auch direkt ein Feedback geben.
Wenn dieses Symbol (rechts) in der Ergebnisübersicht rot blinkt, wurde für die Aufgabe eine Bearbeitungsverlängerung von einem Teilnehmer erbeten. Wenn Sie auf das Symbol klicken, können Sie die Verlängerung gewähren oder verweigern.
In der Statistik erhalten Sie eine Übersicht zur Aktivität der Studierenden. Sie bekommen eine Auswertung zu den hochgeladenen Dateien, vorhandenen Kommentaren und Peer Reviews.
Durch diese Funktion können Sie die DoIT-Daten der aktuell ausgewählten Veranstaltung in eine andere Veranstaltung kopieren, in der Sie als "Dozent" eingetragen sind (Themen und Aufgaben werden übernommen, Antworten und Optionseinstellungen allerdings nicht). Dabei werden keinerlei Daten in der Zielveranstaltung gelöscht oder überschrieben. Die zu kopierenden Themen werden in der Zielveranstaltung in "DoIT" unter die bestehenden Themen angehängt bzw. dort angezeigt, wenn noch keine anderen Themen dort eingetragen sind.
Wenn Sie die Aufgaben in einem bestimmten Themenbereich der Ziel-Veranstaltung haben möchten, wählen Sie die entsprechenden Themen aus und klicken Sie auf den gelben Doppelpfeil neben dem Thema, in das Sie die Aufgaben kopieren möchten.
Gegebenenfalls müssen Sie in der Zielveranstaltung noch das Plugin "DoIT" aktivieren, damit Sie die Daten sehen können.
Mit der Exportfunktion können Sie alle Themen (mitsamt allen Aufgaben) von DoIT (außer den Antworten der Teilnehmer und den Optionen) in ein ZIP-Archiv exportieren, um die Daten auf anderen Stud.IP-Installationen zu verwenden.
Mit der Importfunktion können Sie Themen eines zuvor exportierten ZIP-Archivs in Ihr DoIT importieren.
In der Dateiliste erhalten Sie eine Übersicht darüber, welcher Studierende welche Datei wo hochgeladen hat und wie groß diese ist. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, eine oder mehrere Dateien (Auswahl durch das Setzen von Häkchen) herunterzuladen.

