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Allgemeine Informationen zur Buchsicherungsanlage

Seit November 2011 hat die Universitätsbibliothek Bielefeld eine neue Technologie für die Buchsicherung und zur Verbesserung der Serviceleistungen eingeführt: Die Medienausleihe und Rückgabe mit RFID-Technik.

Was ist RFID?

Buchsicherungsanlage

Es steht für Radio Frequency Identification (d.h. für Funkerkennung): Daten werden mittels Radiowellen übertragen. Generell nutzen Bibliotheken passive Chips mit einer Frequenz von 13,56 MHz, die mit max. 45cm eine wesentlich geringere Reichweite besitzen als die vom Handel verwendeten. Für die Umstellung auf RFID haben unsere Medien diese Etiketten erhalten, die einen Speicherchip und eine Antenne enthalten. RFID-Lesegeräte lesen die Chipdaten aus und leiten sie an die Bibliotheksdatenbank weiter. Zur Ausleihe oder Rückgabe legen Sie die Medien auf das Lesegerät. Dadurch werden Ihre Medien automatisch eingelesen und können dann in Ihrem Bibliothekskonto gebucht werden. Gleichzeitig werden die Etiketten entsichert und Sie können die Sicherungsgates passieren, ohne dass ein Alarmsignal ausgelöst wird.

RFID und Gesundheit

Die RFID-Etiketten in unseren Medien senden keine Strahlung aus. Die Sendeleistung der Lesegeräte und Sicherungsgates unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben. RFID-Geräte sondern keine Dauerstrahlung ab. Nur im Moment des Lesevorgangs entsteht ein minimales Magnetfeld, dessen Stärke weit unterhalb der eines Handys oder schnurlosen Telefons liegt. Die Abschirmung der Lesegeräte sorgt dafür, dass das Feld nur dorthin wirkt, wo die Medien aufgelegt werden.

Datenschutz

Auf den RFID-Etiketten in den Medien wird nur ein Minimum an Daten gespeichert, so dass kein Rückschluss auf Personendaten oder Entleihungen möglich ist.

Welche Daten werden verarbeitet?

Wir benutzen ein international standardisiertes Datenmodell (Dänisches Datenmodell), das nur die Daten erfasst, die für eine Ausleihe/Rückgabe der Medien notwendig sind. Auf den Etiketten werden gespeichert:

Titel- oder Kundendaten werden auf den RFID-Etiketten nicht gespeichert. Der Datenschutz ist dadurch gewährleistet, dass keine personenbezogenen Daten auf den Chips gespeichert sind, ebenso wenig wie Daten, die Auskunft über die Titel von Medien geben.

Was ändert sich?

Selbstverbucher

Für Sie als Kunden kann durch die RFID-Technologie der Service weiter verbessert werden:

Was ändert sich nicht?