Universitätsbibliothek

Bibliotheksprofil

Wir über uns

Die Universitätsbibliothek Bielefeld ist mit über 2 Millionen Büchern und Zeitschriften nicht nur die zentrale Hochschulbibliothek für die 1967 gegründete Universität Bielefeld, sondern darüber hinaus auch eine der wichtigsten Universalbibliotheken für die gesamte Region Ostwestfalen-Lippe.

95% aller Bücher und Zeitschriften sind nach Fachgebieten geordnet in den Lesesälen der Bibliothek frei zugänglich. Mit ihren Öffnungszeiten bis 1 Uhr nachts in der Woche und 22 Uhr an Wochenenden und über 2.000 Arbeitsplätzen ist sie einer der Spitzenreiter unter den deutschen Bibliotheken. Elektronische Texte stehen registrierten Nutzern im Netz jederzeit weltweit zur Verfügung.

  • Information.plus!
  • Innovation aus Tradition.
  • Dienstleistung aus Überzeugung.

sind das Markenzeichen und die beiden Leitlinien der Arbeit der Universitätsbibliothek Bielefeld:

"Information.plus!" steht für das ganzheitliche Dienstleistungskonzept unserer Universitätsbibliothek, das ein bedarfsgerechtes, umfassendes Informationsangebot mit innovativen, benutzerfreundlichen Services verknüpft und sich dabei an den von E-Science und E-Learning geprägten neuen internetbasierten Arbeitsweisen ausrichtet. Zusammen mit attraktiven Lern- und Arbeitsmöglichkeiten in der Bibliothek werden so Mehrwerte für die Informationsversorgung geschaffen, die sich regelmäßig in hervorragenden Zufriedenheitswerten bei Umfragen und Rankings widerspiegeln.


Dienstleistung aus Überzeugung

Die Bibliothek ist zuständig für die gesamte Literatur- und Informationsversorgung aller Hochschulangehörigen der Universität Bielefeld. Dieser Service kann auch von der breiten Öffentlichkeit, den Unternehmen, Behörden, Kliniken sowie den Schulen der Region genutzt werden. E-Science und E-Learning haben die Informationsbedürfnisse nachhaltig verändert. Die Weiterentwicklung unserer Services in enger Abstimmung mit den Fakultäten und Einrichtungen ist uns ein ständiges Anliegen. Die Bibliothek sieht sich als Motor eines künftig alle Informations- und Kommunikationseinrichtungen der Universität Bielefeld umfassenden Konzepts von Wissensdiensten.

Der Dienstleistungskatalog der Universitätsbibliothek fasst alle Services der Bibliothek übersichtlich zusammen. Weiterentwickelt haben wir in jüngster Zeit:

  • Katalog.plus!
  • Suchmaschine BASE
  • Discovery Service
  • Lernort Bibliothek
  • Publikationsdienste
  • RFID-Buchsicherung
  • Mobile Dienste und Social Media

Innovation aus Tradition

Die Universitätsbibliothek entwickelt modulare Systeme zur Optimierung der eLibrary, insbesondere in den Bereichen Suchmaschinentechnologie und Wissenschaftliches Publizieren, aber auch auf den Gebieten des E-Learnings, in bibliographischen und Volltextdatenbanken sowie im Auf- und Ausbau digitaler Sammlungen. Sie arbeitet dabei mit Partnern auf nationaler und internationaler Ebene zusammen. Finanziert werden die Vorhaben durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Aktuell treibt die Universitätsbibliothek folgende Projekte voran:

  • Forschungsdatenmanagement
  • Automated Enhancement by OAI-Metadata
  • Enhanced and Compound Publications
  • Publikationsfonds
  • Repository Infrastructure
  • Digitalisierung Zeitschriften der Aufklärung

Die UB Bielefeld in Zahlen

  • Bestand: 2.300.000 Bände
  • Zeitschriften: 21.800 lizenzierte elektronische Zeitschriften, 2.600 gedruckte Zeitschriften (Abonnements)
  • Nutzerarbeitsplätze: 2.340 (Einzel- und Gruppenarbeitsplätze), davon 155 PC-Arbeitsplätze
  • Bibliotheksbesuche pro Jahr: 1.200.000
  • Aktive (Entleihende) Nutzerinnen und Nutzer: 31.500
  • Gesamtzahl der Ausleihen einschließlich Verlängerungen pro Jahr: 1.200.000

Meilensteine

1967
Aufbau der Bibliothek
1977
Einsatz des ersten Online-Katalogisierungssystems Deutschlands (IBAS)
1979
Realisierung eines öffentlichen Online-Zugriffs auf das Katalogisierungssystem
1988
Einführung des ersten deutschen Hochschulbibliothekskatalogs auf CD-ROM, Einsatz der PC-Netztechnik
1993
Einführung des von der Bibliothek entwickelten Dokumentliefersystems JASON, Kooperation nordrhein-westfälischer Hochschulbibliotheken
1995
Entwicklung des ersten deutschen Bibliotheksprojekts zur kooperativen elektronischen Informationsversorgung (IBIS)
1997
Beginn der Digitalisierung gedruckter Veröffentlichungen und Bereitstellung im Internet; Entwicklung des Großspeicher- und Dokumentenverwaltungssystems BIEBLIS
1998
Einführung von JASON-Subito, entwickelt von der Bibliothek: die nordrhein-westfälischen Zeitschriftenbestände sind bundesweit elektronisch bestellbar. Online-Zugriff auf Zeitschriften im Volltext (u.a. durch Konsortialverträge mit Verlagen)
1999
Start der Digitalen Bibliothek NRW, aufgebaut von der Bibliothek in den Jahren 1998-2000
2002
Entwicklung einer netzbasierten integrierten Lern- und Lehrumgebung auf der Basis von Blackboard. Einführung der Online-Fernleihe
2003
Einsatz eines Hochschul-Publikationsservers (BieSOn) auf der Basis von OPUS
2004
Start der Bielefeld Academic Search Engine (BASE) auf Basis der FAST Data Search Software
2006
Entwicklung eines eScholarship Repositories, das die Forschungsergebnisse der Universität Bielefeld der wissenschaftlichen Community weltweit zur Verfügung stellt.
Beteiligung am EU-Projekt DRIVER (Digital Repository Infrastructure Vision for European Research) zur Vernetzung wissenschaftlicher Publikationenspeicher von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa (Projektzeitraum 2006-2009)
2008
Das eScholarship Repository geht unter dem Namen BiPrints in die Produktion. Beginn der Erweiterung der Dienstleistungsstruktur der Publikationsdienste
2009
Migration des Bibliothekskatalogs auf Basis von Suchmaschinentechnologie und unter Nutzung von Web 2.0-Techniken in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg
2010
Der Publikationsdatenservice PUB (Publikationen an der Universität Bielefeld) auf Basis des an der Universität Lund und der Universität Gent entwickelten Systems LUUR (Lund University Universal Repository Software) geht online. PUB ermöglicht die Verwaltung persönlicher Publikationslisten und die automatische Integration von Publikationslisten in den persönlichen Webauftritt der Hochschulangehörigen. Gleichzeitig ist PUB der Beginn für eine grundlegende Modernisierung des Forschungsinformationssystems der Universität Bielefeld
2011
Der Hochschul-Publikationsservers BieSOn und das eScholarship Repository BiPrints werden in den Publikationsdatenservice PUB unter dem Namen PUB Theses und PUB OA integriert.
Einführung der RFID-Technologie: Ausleihe und Selbstverbuchung sind mittels RFID möglich.
Eröffnung des Lernort.plus!: Professionelle Peer-Learning Beratung
2012
Start von Weblog und Twitterkanal.
Integration der Artikelsuche (EBSCO Discovery Service / EDS) in den Bibliothekskatalog
2013
Vollständige Integration von Bibliothekskatalog, EBSCO Discovery Service und Suchmaschine BASE unter einer Oberfläche - dem Katalog.plus!
Einführung eines Revionstools, welches von der Bibliothek und der Firma Bibliotheca entwickelt wurde und die Revisionsqualität (Auffinden verstellter Bücher etc.) erheblich verbessert.
2014
Beginn der Modernisierung des Universitätshauptgebäudes. Umzug von insgesamt 7 Fachbibliotheken ins Gebäude X.
Aktualisierung aller PC-Arbeitsplätze mit einheitlicher Benutzeroberfläche für Bibliotheks- und BITS-Dienste.
Integration von Forschungsdaten im Publikationsdatenservice PUB.
Mehr als 500.000 Online-Publikationen im Bibliothekskatalog.
10 Jahre Suchmaschine BASE.
2015
Neues Servicekonzept der Universitätsbibliothek.
Selbstverbucher und Serviceterminals in den Fachbibliotheken.
2016
Verstetigung der Kontaktstelle Forschungsdaten
2017
Neuer Service - bibliometrische Dienstleistungen und Beratung

Stand: August 2017

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