Universit├Ątsbibliothek Bielefeld

Newsletter der Universit├Ątsbibliothek 2008: Ausgabe 5

1. Farbkopierer jetzt mit Scan-Funktion und neue Buchkopierer ("Bookeyes")

An den Farbkopierern in den Fachbibliotheken können ab sofort Dokumente gescannt werden. Ein Scan kostet 1,0 Cent pro DIN-A4-Seite bzw. 2,0 Cent pro DIN-A3-Seite und wird bargeldlos über die Mensakarte oder über TDM-Gastkarten abgerechnet. Anleitungen zur Nutzung der Scan-Funktion befinden sich an den Geräten und stehen auch online unter dem Menüpunkt "Scannen" auf den Webseiten von TDM zur Verfügung.
TDM-Homepage

In den Fachbibliotheken - ausgenommen Bauteil S - und im Sonderlesesaal sind spezielle Kopierer, sogenannte "Bookeyes", aufgestellt worden. Sie ermöglichen das schonende Kopieren eines Buches durch das Scannen von oben. Eingescannte Seiten können direkt über einen angeschlossenen Drucker ausgedruckt werden. Ein Ausdruck kostet 4,0 Cent pro DIN-A4-Seite. Die Abrechnung erfolgt über die Mensakarte oder die TDM-Gastkarten. Auch hier gibt es direkt an den Geräten entsprechende Kurzanleitungen.

Alle Informationen zum Kopieren und Scannen in der Bibliothek finden Sie auf unseren Webseiten unter
PC- & Internet-Nutzung

2. Universitätsbibliothek misst sich erneut im bundesweiten Bibliotheksranking

Konkurrenz belebt das Geschäft. Auch die Universitätsbibliothek Bielefeld hat dies längst erkannt und hat deshalb bereits zum fünften Mal am BIX, dem bundesweiten Bibliotheksranking des Deutschen Bibliotheksverbands, teilgenommen. Dieses Jahr erreicht die UB Bielefeld Platz 9 in der Kategorie der einschichtigen Universitätsbibliotheken und nimmt damit in dieser Gruppe den dritten Platz unter den nordrhein-westfälischen Teilnehmern ein.
Insgesamt messen sich im BIX mehr als 250 Hochschul- und Stadtbibliotheken in acht Größen- oder Fachklassen als Informationsvermittler, Bildungspartner und Orte des gesellschaftlichen Lebens. Das BIX-Ranking enthält 17 Kennzahlen, aufgeteilt in die Bereiche Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklung.
Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX-Bibliotheksindex finden Sie im Internet unter:
www.bix-bibliotheksindex.de

3. Datenbanken, digitale Texte und elektronische Zeitschriften

DFG-gefördertes Projekt der UB "Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum" vorerst abgeschlossen
Im Projekt wurden in den Jahren 2000 bis 2003 und 2006 bis 2008 insgesamt 160 deutschsprachige Zeitschriften aus der Epoche der Aufklärung bis ins beginnende 19. Jahrhundert hinein digitalisiert.
Die verfügbaren Rezensionsjournale und Publikumszeitschriften aus allen Wissensgebieten - von Literatur und schönen Künsten über Philosophie, Theologie, Rechtswissenschaften und Geschichte bis hin zu Ökonomie und Naturwissenschaften - bieten einen Querschnitt durch den reichhaltigen zeitgenössischen Zeitschriftenmarkt und ermöglichen somit einen synoptischen Zugriff auf dieses für die Epoche charakteristische Kommunikationsmedium. Die Auswahl der Zeitschriften beruht im wesentlichen auf ihrer Verzeichnung im "Index deutschsprachiger Zeitschriften 1750 - 1815" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
Die Zeitschriften sind als digitale Images online frei zugänglich. Angeboten werden mit nur wenigen Ausnahmen jeweils sämtliche Jahrgänge einer Zeitschrift. Dies entspricht rund 967.000 gescannten Seiten und 118.250 in den Zeitschriften enthaltenen Beiträgen. Das Online-Angebot ermöglicht sowohl den Zugriff auf einzelne Zeitschriften über die angebotene Bandstruktur und die Inhaltsverzeichnisse der Einzelbände als auch die zeitschriftenübergreifende Recherche nach den enthaltenen Aufsätzen und Rezensionen. Die Recherche erfolgt auf der Grundlage der bibliographischen Daten der enthaltenen Beiträge.
Die Online-Ausgaben der Zeitschriften sind im Bibliothekskatalog nachgewiesen.

Testzugriff auf StatistikNetz.de bis zum 31.12.2008
StatistikNetz.de vereint führende nationale und internationale amtliche Statistikquellen in einer internetbasierten Zentraldatenbank:

www.statistiknetz.de

4. Kurz mitgeteilt

Neues SMART Board im Informationszentrum
Forschungsteams und studentischen Lerngruppen steht für Gruppenarbeiten jetzt ein weiteres SMART Board im Informationszentrum der Bibliothek (B1, Zugang über D1) zur Verfügung. Ein SMART Board ist eine Kombination aus elektronischer Wandtafel und gewohntem Computerdesktop. Das Gerät kann direkt über den Bildschirm bedient und die Inhalte (Powerpoint, Webseiten etc.) dabei gleichzeitig mit elektronischen Stiften beschrieben werden.
Anleitung zur Nutzung der SMART Boards

"HRZ-PCs" in der Bibliothek
In den Fachbibliotheken im Bauteil U0 und V1 sowie im Informationszentrum wurden weitere neue Rechner aufgestellt, die mit der kompletten Anwendungsbreite wie die Rechner im Hochschulrechenzentrum (z.B. Office- Anwendungen) ausgestattet und mit der gleichen Zugangsberechtigung wie im HRZ zu benutzen sind.

Effiziente Literaturverwaltung und Wissensorganisation mit Citavi
Die windowsbasierte Software Citavi (Pro-Version) ist für Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Bielefeld kostenlos. Das Programm ist leicht zu bedienen, lässt sich auf einem USB-Stick betreiben und läuft auf allen Rechnern mit einem aktuellen Windows-Betriebssystem.
Hier gelangen Sie zum Download und zum Lizenzschlüssel:
Literaturverwaltung und Wissensorganisation: Campus-Lizenz für Citavi

Bei Fragen oder Problemen ist Ihnen das Citavi-Team der Bibliothek gern behilflich: citavi.ub@uni-bielefeld.de

Universitätsbibliothek Partner im DFG-Projekt "OPUS 4"
Am 1. Juli startete das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt "Entwicklung der Open Access Repository Software OPUS als Baustein nationaler und internationaler Netzwerke (OPUS 4)".
OPUS ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Software für Hochschulschriftenserver. Die Universitätsbibliothek Bielefeld bringt ihre Expertise im Rahmen der Arbeitspakete Collections, DRIVER-Kompatibilität (Vernetzung europäischer Wissensspeicher, ein weiteres Kooperationsprojekt der UB) und Anbindung an Forschungsinformationssysteme ein.